Im Tharandter Wald ...
der Natur ganz nah sein!

 

In unmittelbarer Nähe zur Kunst- und Kulturstadt
Dresden befindet sich eines der schönsten Wander-
gebiete Sachsens - der Tharandter Wald.

Etwa 200 km gut ausgeschilderte Wanderwege,
welche auch für Radfahren und Mountainbiking ge-
eignet sind, garantieren abwechslungsreiche Touren.

 

 

Im Nordosten, am Zusammenfluss von Wilder Weißeritz und Schloitzbach, liegt die Stadt Tharandt.
Zu ihr gehört auch der Kurort Hartha nördlich des Waldes. Im Nordwesten liegt der Ort Mohorn mit
dem Ortsteil Grund (am Fuße des Landberges), wo Räucherkerzen produziert werden.
Durch diesen Ortsteil fließt die im Tharandter Wald entspringende Triebisch, die bei Meißen in die
Elbe mündet. Im Südwesten liegt Niederschöna und weiter südlich schließt sich am Rande des
Tharandter Waldes Naundorf an.
Das weiter südöstlich gelegene Klingenberg-Colmnitz ist eine Bahnhofssiedlung an der Sachsen-
Franken-Magistrale. Der Bahnhof war einst wichtiger Knotenpunkt von Schmalspurbahnen und wird
oft in Modellbahnanlagen nachgebaut.

Südöstlich befindet sich die Trinkwassertalsperre Klingenberg, die auch die Stadt Dresden versorgt.
Dorfhain und Höckendorf mit dem Ortsteil Edle Krone sind altes Bergbaugebiet. Kurz vor Edle Krone
führt die Sachsen-Franken-Magistrale der Bahn aus dem Seerenbachtal in das Weißeritztal, die
Strecke und der Ort wurden vom Elbehochwasser im Jahr 2002 schwer betroffen.

Durch den Tharandter Wald führte ein alter Pilgerweg, der Fürsten- oder Herrenweg. Während der frühen
Neuzeit diente der Wald der Jagd des Fürsten (Jagdschloss Grillenburg) und der Holz- und Holzkohle-
gewinnung für den Bergbau.

Anfang des 18. Jahrhunderts befand sich im Tharander Wald, im Tännichtgrund bei Naundorf, der
Unterschlupf des in ganz Sachsen berüchtigten Räubers Lips Tullian und seiner Schwarzen Garde.

Um 1800 war das Waldgebiet völlig heruntergewirtschaftet und wurde von Johann Heinrich Cotta nach
wissenschaftlichen Grundsätzen wiederhergestellt. Dabei diente der Wald als Modellfall der durch die
Holznot geborenen nachhaltigen Forstwirtschaft. Es erfolgte die Gründung der Forsthochschule und
des
Forstbotanischen Gartens in Tharandt.

Das "Museum des Waldes" befindet sich im Jagdschloss Grillenburg und gehört zur Akademie der
Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt.
Zu sehen sind Dauer- und Sonderausstellungen zur Forstwirtschaft und zu jagdlichem Brauchtum.
Es wurden ein Naturlehr- und Erlebnispfad und ein Wildgatter angelegt. Außerdem werden Originalmöbel
von Heinrich Cotta und eine Waffensammlung vom Mittelalter bis zur Gegenwart ausgestellt.

 

Mit dem Beginn des Silberbergbaus im Freiberger Revier wurde
der Grundstein für Sachsens Glanz gelegt. Eine unverwechselbare
Kulturlandschaft zehrt noch heute von diesem Reichtum.

Vor allem die reichen Silbererzlagerstätten des Erzgebirges, aber
auch der Tharandter Wald, vielen als "Schönster Wald Sachsens"
bekannt, haben mit ihrer Bergbaugeschichte wesentliche Bedeu-
tung erlangt.

 
Die Besucher verbinden das 6.000 ha große Waldgebiet meist
mit den Begriffen der Forstwirtschaft, jagdlichen Traditionen und
dem Erholungswert. Dabei wurde in fast allen an den Tharandter
Wald angrenzenden Ortschaften in den vergangenen Jahrhun-
derten in irgendeiner Weise Bergbau betrieben bzw. wirkte der
Bergbau von seiner Seite auf die Orte um den Wald ein.

 

Weitere Informationen finden Sie auch unter:

>>> www.tharandter-wald.com

 

Ein besonderes Erlebnis ist Fahrt mit einer Postkutsche oder einem
Postschlitten durch den Tharandter Wald.
Reisen Sie - von Posthornklang und Pferdetrab begleitet - romantisch
und gemütlich wie im 19. Jahrhundert.


Weitere Informationen dazu finden Sie unter:

www.poststrassen-erleben.de

 

 

 

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