"Glück auf" in der
Bergstadt Freiberg

 

Die Stadt Freiberg verfügt über einen überdurchschnittlichen Bestand an Kulturdenkmalen.
Dazu gehören die historische Altstadt mit ihrer weithin erhaltenen spätgotischen und
renaissancezeitlichen Bebauung des 16. Jahrhunderts, der Dom, die Petri- und Nikolai-
kirche, das Rathaus und das Schloss Freudenstein.

Vor allem in den vorstädtischen Gebieten finden sich viele Gebäude aus der Zeit des
Historismus, der Gründerzeit und des Jugendstils. Einige wenige Bauten des Barock
vervollständigen die breite Palette von Baudenkmalen in Freiberg.
Häufig sind in den denkmalgeschützten Gebäuden noch große Teile ihrer ursprünglichen
Innenausstattung wie Wandmalereien, Balkendecken, Treppen, Konsolen, Portale, Türen
und anderes enthalten.


Die Stadtteile Zug und Kleinwaltersdorf besitzen als bergmännische Streusiedlung bzw.
Waldhufendorf einen besonderen Charakter, der sich in einzelnen Halden, Huthäusern
und anderen Bergbauanlagen bzw. Fachwerkhäusern und Dreiseithöfen ausdrückt.

 

 

 

Besucherbergwerk "Reiche Zeche"

 
 

Schachtanlage Alte Elisabeth

Rund 100 Modelle historischer Maschinen und Anlagen des Berg- und Hüttenwesens können
im neuen Schaudepot des Besucherbergwerks "Reiche Zeche" in Augenschein genommen
werden. Sie gehören zu einer der schönsen und bedeutendsten Sammlungen der Bergakade-
mie und stellen gegenwärtig den größten Bestand an Berg- und Hüttenmodelllen in ganz
Deutschland dar.

 

Freiberg verdankt seine Entstehung, seine rasche Entwicklung und seinen einstigen
Reichtum der sich noch heute an den oft reich ausgestatteten Bauwerken widerspiegelt,
in erster Linie dem Silberbergbau. In der Stadt und seiner Umgebung prägen viele
bergbauliche Anlagen, wie Halden, Pingen, Förderanlagen, Huthäuser, Kunstgräben
u. A. diese einmalige, in Jahrhunderten gewachsene Kulturlandschaft bis zur Gegenwart.


Einen wichtigen Bestandteil der Kulturdenkmale stellen die archäologischen Sach-
zeugen dar, die bei jeder Baumaßnahme in der Altstadt zu Tage treten.
Sie geben einen Einblick in den Alltag und die Lebensformen der Menschen vor Jahr-
hunderten. Im Boden der Stadt befindet sich noch heute ein größtenteils funktions-
tüchtiges System von unterirdischen Kanälen, den so genannten "Anzüchten", das seit
dem 13. Jahrhundert geschaffen wurde. Es dient und diente zur Abführung der Abwässer
und zur Kellerentwässerung.
 


Das in Jahrhunderten gewachsene in seinen Strukturen enthaltene Stadtbild Freibergs
verlangt trotz moderner Anforderungen an die Funktionalität Rücksicht auf die originale
historische Substanz, die ortstypischen Gestaltungsmerkmale und das eigenständige
Wesen, das die Stadt prägt. Damit auch nachfolgende Generationen den wertvollen
Denkmalbestand Freiberg noch erleben und nutzen können, ist es eine Verpflichtung,
diese zu bewahren.

 

Teil der heute noch vorhandenen mittelalterlichen Stadtfestung  

 

Als 1168 in Freiberg der sagenhafte Fund von Silbererz durch Fuhrleute aus Goslar das
große "Berggeschrey" auslöste, war das der Anfang einer Zeit, in der Freiberg und damit
ganz Sachsen zu Wohlstand und Bedeutung kommen sollte.
Der Reichtum der Landeshauptstadt Dresden wäre ohne die Silberfunde des Erzgebirges
wohl kaum denkbar. Und mehr noch: die technischen Herausforderungen von Bergbau
und Hüttenwesen brachten einen Aufschwung von Wissenschaft und Ingenieurkunst mit sich,
die die Wurzeln bilden für die heutigen Potenziale einer ganzen Region.
Einen Eindruck davon gewinnt man in der Übertage-Ausstellung des Besucherbergwerkes
"Alte Elisabeth". Hier kommen Kinder und Erwachsene gleichermaßen ins Staunen.
Sowohl über die harte Arbeit der kleinen und großen Bergleute, als auch über das Geschick
und den Ideenreichtum, mit dem sie der schweren Arbeit und den Naturgewalten des
Berges die Stirn geboten haben.

 


 

Renaissance-Erker
in der Nähe des
Freiberger Obermarktes

Die reichen Vorkommen an Silbererz, Zinnerz und
anderen Bodenschätzen, welche dem Erzgebirge einst
seinen Namen gegeben hatten, wurden 800 Jahre lang
abgebaut und brachten Sachsen beträchtlichen Reich-
tum.

Der Bergbau in der Region ist heute Vergangenheit.

Zahlreiche technische Denkmale von einmaligem Rang,
Museen und Schaubergwerke an der "Silberstraße"
bieten jedoch die Gelegenheit, die schwere Arbeit unter
Tage, aber auch den Erfindungsreichtum sächsischer
Bergleute, Handwerker und Ingenieure kennen zu lernen.

 

Die Universitäts- und Bergstadt wurde durch das Silber reich
und berühmt.

Der spätmittelalterliche Stadtkern und der Dom "St. Marien"
locken jährlich tausende Besucher an. Sachsens berühmtester
Orgelbaumeister hatte seine Wirkungsstätte in Freiberg, in der
heute noch vier Silbermannorgeln erklingen.

 

 

Das historische Silberbergwerk gibt einen Einblick in die Arbeit
des Bergmanns.

Die Farbenpracht und Formvielfalt der Schätze der Erde kann
man in der berühmten "Mineralogischen Sammlung" der
ältesten montanwissenschaftlichen Hochschule der Welt, der
TU Bergakademie bewundern.
  Das Stadt- und Bergbaumuseum hat sein Domizil in einem der
repräsentativsten spätgotischen Gebäude Freibergs.
Das Haus wurde um 1485 als Wohnstätte für die Geistlichen des
Freiberger Doms, nach der Reformation als Bau für die Latein-
schule und seit 1903 als Museumsgebäude genutzt.
Im Innern warten interessante, mit vielen sehenswerten Zeitzeugen
versehene Ausstellungen zur ereignisreichen städtischen Ge-
schichte darauf, erschlossen zu werden.
Dazu gehören die Expositionen über Freiberg im Mittelalter, an der
Wende vom Mittelalter zur Neuzeit und im 19. Jahrhundert.
Besonders sehenswert sind die beiden sächsischen Fürstenge-
mälde von Lucas Cranach dem Jüngeren und das bergmännische
Glasfenster von Paul Mißbach.
Neben den ältesten geschnitzten Bergbauszenen Sachsen und
dem Orgelpositiv aus einer bergmännischen Betstube umfasst
die einzigartige Schau beispielsweise hervorragende Gold-
schmiedearbeiten und ein so genanntes "Buckelbergwerk", das
ein einfacher Bergmann geschaffen hat.

Wechselnde Sonderausstellungen, Konzerte, Führungen und
historische Vorträge komplettieren das Angebot des Museums.

 

 

 Entfernung nach Dresden

 35 km

 Entfernung nach Chemnitz

 35 km

 Entfernung nach Leipzig

 100 km

 Entfernung nach Berlin

 240 km

 Entfernung nach Prag

 170 km

 Entfernung zur Grenze nach Tschechien

 50 km

 

Ein Muss bei einem Freiberg-Besuch ist der Freiberger Dom.
Einst als romanische Basilika geschaffen und durch den letzten
großen Stadtbrand von 1484 zerstört, entstand an gleicher Stelle
eine eindrucksvolle spätgotische Hallenkirche.

Die um 1230 geschaffene Goldene Pforte, die Tulpenkanzel
und die im Stil des Manierismus erbaute kurfürstliche Begräbnis-
kapelle des Italieners Nossini sind Kunstwerke, die zum euro-
päischen Kulturgut zählen.

Dom St. Marien

 

Blick auf den
Freiberger Obermarkt

Bummeln Sie durch die noch fast vollständig erhaltene
Altstadt aus dem 16. Jahrhundert, durch romantische,
kopfsteingepflasterte Gassen.

Auf dem Obermarkt blickt der Stadtgründer "Otto der
Reiche" voller Stolz auf das Rathaus und die prächtigen
Patrizierhäuser.

Das Freiberger Rathaus zählt zu den bedeutenden
Zeugnissen spätgotischer Baukunst in Sachsen.

 


Die Silberstadt liegt am geografischen
Mittelpunkt Sachsens- also auch ein
günstiger Ausgangspunkt für Ausflüge
nach Dresden, Meißen, Seiffen und
Prag, um nur einige Beispiele zu nennen.

 

 Johannisbad
 

 Schwanenschlösschen

 

 

Einwohner Große Kreisstadt Freiberg: rund 46.000
Einwohner ehemaliger Landkreis Freiberg: rund 160.000
Stadtfläche Freiberg: 47,7 km²
Geografische Höhe üNN: 401,7 m

 

SCHLOSS FREUDENSTEIN- ein altes Schloss mit neuem, spannendem Inhalt

Einst ein "Schandfleck" im historischen Stadtkern ist der ehemalige
Speicherbau zu einem Highlight der Stadt geworden.

Die Geschichte von Schloss Freudenstein ist eng mit dem Hause
der Wettiner verbunden.
Nach mehreren Unbauten besteht das Schloss heute als eine vier-
flügelige Anlage aus Langem Haus, Neuem Haus, Kirchenflügel,
Großem Turm und Schmalem Haus.

 
   

Am 17. Januar 2008 fand in Anwesenheit des Ministerpräsidenten
Prof. Dr. Georg Milbradt die feierliche Schlüsselübergabe von
Schloss Freudenstein an die künftigen Nutzer.
In den für rund 35 Millionen sanierten Schlosskomplex im Zentrum
von Freiberg sind zwei bedeutende Bergbausammlungen
eingezogen: das Sächsische Bergarchiv mit Dokumenten zur Ge-
schichte des sächsischen Bergbaus und eine kostbare Mine-
raliensamlung.

Die Mineraliensammlung "Terra Mineralia"der TU Bergakademie
hat seit Herbst 2008 seine Pforten geöffnet.
Mehr als 5.000 Minerale, Edelsteine udn Meteoriten erwarten die
Besucher.
Die atemberaubenden Exponate von Fundstellen in Europa, Asien,
Australien, Afrika und Amerika stammen aus der "Pohl-Ströher
Mineralienstiftung" und laden zu einer mineralogischen Weltreise
ein. Ein besonderen Höhepunkt der Sammlung bildet eine Schatz-
kammer.
In einem Renaissancegewölbe werden dabie die größten und
schönsten Sufen aus fünf Kontinenten präsentiert.
Hausherr Freudensteins ist die Stadt Freiberg.

Weitere Informationen finden Sie auch unter:

www.schloss-freudenstein.net

www.terra-mineralia.de

www.freiberg-service.de

tu-freiberg.de/terramineralia/index.php



Das Schloss Freudenstein zeigt
sich in neuer Schönheit.


 

Den Besucher in erwartet eine
"Mineralogische Weltreise" in der
terra mineralia- der größten Mineraliensammlung der Welt.

 

 

Das Bergarchiv Freiberg verwahrt als eine der fünf Abteilungen des
Sächsischen Staatsarchivs die schriftliche Überlieferung der Sächsischen
Bergverwaltungen und vieler Montan- und Bergbaubetriebe auf dem Gebiet
des heutigen Sachsens.
Insgesamt lagern in den Magazinen des Bergarchivs 4.500 Laufmeter Akten,
65.000 Karten und Pläne, 25.000 Fotografien und in einer Spezialbibliothek
19.000 zum Teil wertvolle historische Bücher zum sächsischen Bergbau.
Das älteste Dokument stammt aus dem Jahr 1477 und ist ein Schöppenstuhl-
spruch.

Mit diesen Unterlagen ist das Bergarchiv Freiberg eines der bedeutendsten
Bergbauarchive Mitteleuropas. Das Bergarchiv befindet sich um umgebauten
Schloss Freudenstein.
Auf rund 2.000 m² stehen dort modernste Magazinflächen zur Verfügung sowie
ein großzügiger Lesesaal und ein Ausstellungsbereich, in dem die Schätze
des Bergarchivs den Besuchern präsentiert werden.

Weiterführende Informationen dazu finden Sie unter: www.sachsen.de/archiv

 

Einen Namen gemacht hat sich Freiberg als heutiger High-Tech-Standort für Mikroelektronik
und regenerative Energien, ebenso wie als Solarhauptstadt Ostdeutschlands.

Die Ansiedlung von verschiedenen Unternehmen dieser Branche verhelfen der Stadt zu neuem
Ruhm und Reichtum, der bereits bis ins Fürstentum Monaco und den Vatikan reicht.

Die SolarWorld AG schenkte Papst Benedikt XVI, zum Dreikönigstag eine Photovoltaik-Anlage.
Die rund 2.000 Solarmodule erzeugen jährlich ca. 315.500 kWh Solarstrom und vermeiden somit
den Ausstoß von rund 315 t Kohlendioxid.

"Vom Silber zum Silizium" ist der Erfolgsslogan der Stadt, die in die Zukunft schaut und
gleichzeitig Wert auf ihre Tradition legt.

 

  Auch eine Frau trägt heute den Ruhm Freibergs in die Welt. Mit ihrem Buch
"Das Geheimnis der Hebamme" traf
Sabine Ebert das Herz Hunderttausender Fans
mittelalterlicher Romane, die sich bereits im Jahr 2008 auf den dritten Band freuen durften.

Weitere Informationen dazu finden Sie auch unter:
www.sabine-ebert.de

 

Der Freiberger Christmarkt

Vom 26.11. - 20.12.2009 lädt der 20. Freiberger Christmarkt
groß und klein wieder zum Bummeln ein.

Höhepunkt des Festes bildet wie in jedem Jahr der Aufzug der
Historischen Berg- und Hüttenknappschaft.

Lassen Sie sich vom Stollen- und Glühweinduft verzaubern ....

 

 

 

Geschichte der Stadt Freiberg

 

 ab 1156 Markgraf Otto von Meißen veranlasst die Besiedlung
des Gebietes zwischen Striegis und Freiberger Mulde;
Entstehung von Dörfern, darunter auch Christiansdorf
 etwa 1168 Bergleute siedeln sich an nachdem silberhaltige Erzgänge
entdeckt wurden.
 nach 1171 Die Burg und die Stadtmauer werden errichtet.
 etwa 1186 Stadterhebung
 1218 Der Ortsname "Friberch" erstmals urkundlich erwähnt.
 etwa 1225 Freiberg ist mit 5 Kirchen und 3 Klöstern größte Stadt in
der Markgrafschaft Meißen.
 um 1230 Entstehung der "Goldenen Pforte"
 1455 Ritter Kunz von Kaufungen wird nach dem Prinzenraub auf dem Obermarkt hingerichtet
 1470 - 1474 Um- und Neubau des Rathauses in heutiger ...
 1484 letzter großer Stadtbrand
 etwa 1500 Ulrich Rülein von Calw verfasst das "Bergbüchlein", die
erste montanwissenschaftliche Schrift
1501 Dom ist nach einem Stadtbrand 1484 als spätgotische
Hallenkirche neu erbaut
 1505 - 1539 Freiberg ist Residenzstadt unter Herzog Heinrich
 1537 Einführung der Reformation
 1542 Gründung des Oberbergamtes
1566 - 1577  Renaissanceumbau des Schlosses Freudenstein
 1632 Notstand im Dreißigjährigen Krieg, die Stadt wird von
kaiserlichen Truppen besetzt
 1639 und 1642/43 Die Stadt verteidigt sich erfolgreich gegen die Schweden.
 1711 - 1714 Gottfried Silbermann baut die große Domorgel.
Der Orgelbauer stellt 1717 eine Orgel für die Jakobi-
kirche, 1719 eine Orgel für die Johanniskirche und
1735 eine Orgel für St. Petri fertig.
 1756 Die Preußen besetzten die Stadt im Siebenjährigen Krieg.
 1765 Gründung der Bergakademie, erste montanwissenschaft-
liche Hochschule der Welt
 1790 Freiberg erhält ein Theater
 1816 - 1877 Abriss der fünf Stadttore
1844 - 1877  Bau des Rothschönberger Stollns
 1862 Anschluss an das Eisenbahnnetz
1884  höchste je erreichte Silberproduktion der Freiberger Gruben
1886 Clemens Winkler entdeckt das Element Germanium
 1907 Eingemeindung von Freibergsdorf
1908  Eingemeindung von Friedeburg
 1913 Der Bergbau wird eingestellt.
 1937 Der Bergbau wird wieder aufgenommen.
 1957 Eingemeindung von Lößnitz und Loßnitz
 1969 Der Bergbau wird endgültig eingestellt.
1979  Eingemeindung von Halsbach
 1986 800-Jahr-Feier
 1990 erste demokratische Kommunalwahl, Bildung neuer
Stadt- und Kreisbehörden
 1992 Die Bergakademie Freiberg erhält den Status einer
Technischen Universität.
 1992  erster "Tag der Sachsen" in Freiberg
 1993 Die Bergakademie Freiberg erhält den Status
"Technische Universität".
1994  Eingemeindung von Zug und Kleinwaltersdorf
 1997 Freiberg wird Große Kreisstadt und erhält den Beinamen
"Universitätsstadt".
 2002 Wiedereinweihung der Nikolaikirche als Konzert- und
Tagungshalle
 2004 am 01. Juli Grundsteinlegung für die Sanierung des
Schlosses Freudenstein

 

 

Die TU Bergakademie Freiberg ist die kleinste der vier Universitäten
im Freistaat Sachsen. Sie wurde im Jahre 1765 gegründet und kann
auf eine traditionsreiche Geschichte zurückblicken.

Fakultät für Mathematik und Informatik

Fakultät für Chemie und Physik

Fakultät für Geowissenschaften, Geotechnik und Bergbau

Fakultät für Maschinenbau, Verfahrens- und Energietechnik

Fakultät für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnologie

Fakultät für Wirtschaftswissenschaften

Weitere Informationen gibt es unter: www.tu-freiberg.de

 

 

Freiberg unterhält derzeit zu insgesamt 8 Städten eine Partnerschaft
bzw. Städtefreundschaft.

 

Gentilly   Frankreich seit 1960
Delft   Niederlande seit 1986
Darmstadt   Deutschland Hessen) seit 1990
Clausthal-Zellerfeld   Deutschland (Niedersachsen) seit 1995
Ness-Ziona   Israel seit 1996
Amberg   Deutschland (Bayern) seit 1998
Pribram   Tschechien seit 1999
Walbrzych   Polen seit 1990

 

Wer sich auf die Spuren des Silbers in der Bergstadt begeben möchte,
dem sei ein Besuch des Silberbergwerkes Reiche Zeche empfohlen.
Mit einem Förderkorb geht es hinab in die Tiefe und während der Führung
untertage erfährt der Besucher so allerhand Wissenswertes über den
Bergbau von seinen Anfängen vor 800 Jahren bis hinein in die Neuzeit.

Zunehmend wird das Bergwerk auch für gesundheitliche Zwecke genutzt.
Mancher Heuschnupfengeplagter oder Asthmatiker findet in der mine-
ralhaltigen Luft des Bergwerks zumindest eine Erleichterung seiner Be-
schwerden.
 
   
Nicht Silber, sondern Eisen wird im "Freibergsdorfer Hammerwerk" bearbeitet, einem historischen Eisenhammer, der am 2. Juni 2007 sein
400-jähriges Bestehen feierte.
 

 

Die Bergstadt Freiberg besitzt ca. 1.200 Kulturdenkmale,
davon sind 25 vor 1500 entstanden, 230 stammen aus
dem 16. Jahrhundert, 400 aus dem 19. Jahrhundert.

Allein in der Altstadt befinden sich 520 Denkmale, von
denen sind 220 aus dem 16. Jahrhundert, 110 aus dem
19. Jahrhundert , 30 aus dem 20. Jahrhundert.

Freiberg hat seine dritte Postmeilensäule zurück.
Das Kleinod, das viele Jahre am Bebelplatz sein Dasein
fristete, wurde aufgemöbelt. Jetzt steht sie seit Anfang
Juli 2008 an der Petersstraße am Eingang zur Altstadt.
Die Geschichte der sächsischen Postmeilensäulen geht
auf Adam Friedrich Zürner zurück, der 1713 den Auftrag
erhielt, das Kurfürstentum Sachsen zu vermessen und
kartographisch darzustellen. Viele Orte mussten danach
auf eigene Kosten derartige Wegweiser aufstellen.

 

 

  In Freiberg engagieren sich seit 1978 Orgel- und Musikfreunde für ein
Orgelfest zu Ehren des berühmten Bürgers ihrer Stadt: den Orgelbauer
Gottfried Silbermann. Die nach ihm benannten Gottfried-Silbermann-Tage
finden seit vielen Jahren statt, seit 1991 werden sie durch die Gottfried-
Silbermann-Gesellschaft e. V. mit Sitz in Freiberg organisiert.

Seit dem Jahr 1993 gibt es auch einen internationalen Gottfried-Silber-
mann-Orgelwettbewerb in der Bergstadt, bei dem sich alle zwei Jahre
junge Organisten aus der ganzen Welt an den berühmten Silbermann-
Orgeln in Freiberg und Umgebung messen.

 

Söhne und Töchter der Stadt Freiberg und
Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben

   Fürst Otto von Bismark Reichskanzler
  Hans Buchheim Politwissenschaftler
  Johann Carl Freiersleben Oberberghauptmann
   Caroline Gülke Eiskunstläuferin
 Johann Eduard Heuchler  Architekt und Baumeister
  Robert Kohl Theologe
  Christian Liebe Komponist
  Ingeborg Lüscher Künstlerin
  Franz Maidburg Bildhauer
  Kurt Merbach Hüttenmann, Politiker und Ehrenbürger
  Curt Adolph Netto  deutscher Metallurge
   Carl Eugenius Pabst von Ohain sächischer Mineraloge, Berghauptmann und Kurator der Bergakademie, Pionier der Meißner Porzellanherstellung
Moritz von Sachsen  Herzog und Kurfürst von Sachsen
   Abraham von Schönerg Oberberghauptmann
  Clemens Winkler Chemiker, Entdecker des Germaniums
   Dietrich von Freiberg Mönch, Theologe, Philosoph
  Otto der Reiche Markgraf von Meißen
  August Bebel Politiker
Volker Beyer Maler und Bildhauer
  Johann Friedrich August Breithaupt Mineraloge
   Christian Friedrich Brendel Ingenieur
 Christoph Demantius  Komponist
  Sabine Ebert Autorin
  Christlieb Ehregott Gellert Metallurge und Mineraloge
  Karl Kegel  Bergbauingenieur
  Cornelius Kohl Superintendent und Studentenpfarrer
  Theordor Körner Dichter, Freiheitskämpfer
   Wilhelm August Lampadius Metallurge, Chemiker
  Adolf Ledebur Metallurge
   Michail Wassiljewitsch Lomonossow russischer Dichter und Universalgelehrter
  Otto Meißer Geophysiker, Rektor der Bergakademie Freiberg (1957 - 1959)
  Johann Friedrich Mende  Maschinenbauer, baute u.a. das vermutlich erste Schiffshebewerk der Welt
  Andreas Möller Lehrer, Arzt und Chronist
  Carl Friedrich Naumann Geologe
  Johann Gottlieb Ohndorff  Baumeister
  Martin Planer Bergmeister
  Erich Rammler Verfahrenstechniker
  Ferdinand Reich Chemiker, einer der Entdecker des Indiums
   Balthasar Rösler Bergmann und Markscheider
  Clara Schumann Pianistin
  Gottfried Silbermann Orgelbauer
  Paul Speck  Bildhauer, Steinmetz, Schöpfer von Haus Obermarkt 17 mit dem Bergbaurelief
  Georg Unland Professor und amtierender Rektor der TU Bergakademie Freiberg
  Heinrich Friedrich Karl Freiherr von Stein Politiker, Reformer
  Friedrich Constantin Freiherr von Beust  Mineraloge, Oberberghautpmann und Ehrenbürger
   Ulrich Rülein von Calw Humanist, Arzt, Montanwissenschaftler, Mathematiker, Geodät, Astrologe
  Bernhard von Cotta Geologe
   Astrid von Friesen Journalistin, Psychotherapeutin und Autorin
Sigismund August Wolfgang von Herder Geologe, Oberberghauptmann
   Friedrich Anton Freiherr von Heynitz Begründer der Bergakademie, Organisator des Berg-und Hüttenwesens in Braunschweig, Sachsen und Preußen
  Alexander von Humboldt  Naturwissenschaftler, Geowissenschaftler, Universalgelehrter
  Julius Weisbach Mathematiker und Ingenieur
   Hans Witten Bildhauer, Schöpfer der Tulpenkanzel

 

Ein Besuch in der Kreisstadt lohnt allemal: Sie bietet viel Augenschmaus und hat eine gewisse Schwäche
für Süßes. Sogar als Marken geschützt sind die süßen Versuchungen Freiberger Eierschecke und Frei-
berger Bauernhase
. Als Durstlöscher gibt es das Freiberger Bier, und wem etwas auf den Magen schlägt:
Freiberger Magenwürze kann es vielleicht wieder richten.

 

Die 140 Kilometer lange Silberstraße ist die erste und längste Ferienstraße im Freistaat Sachsen.
Vor dem Hintergrund der Bedeutung des Bergbaus für die sächsische Geschichte verbindet diese
Straße die Sehenswürdigkeiten und touristischen Angebote, die im Erzgebirge und dem Erzgebirgs-
vorland in Beziehung zum jahrhundertealten Bergbau- und Hüttenwesen stehen.
Zahlreiche Zeitzeugen künden noch heute von der Blütezeit des Silberbergbaus. Durch die Fülle
technischer Denkmale, vor allem zahlreicher Schaubergwerke und mehrerer Hammerwerke, und
durch die anmutige Mittelgebirgslandschaft, kann man im traditionsbewussten Erzgebirge heute
noch eine Lebensweise kennen lernen, die aus der geschichtliche Entwicklung hervorging und
dieser Region ein unverwechselbares und einzigartiges Gepräge gibt.

Die Silberstraße folgt im wesentlichen dem Verlauf der alten Erztransportwege, welche die Berg-
baustätten mit dern Verhüttungsorten und Münzanstalten sowie der Residenzstadt Dresden verbanden.
Ausgehend von Zwickau führt die Straße über die Bergstadt Schneeberg, die Städte Aue und
Schwarzenberg, die Bergstädte Annaberg-Buchholz, Ehrenfriedersdorf, Wolkenstein, Marienberg,
Lengefeld, Sayda, Brand-Erbisdorf nach Freiberg und von dort weiter in die sächsische Landes-
hauptstadt Dresden.Die Silberstraße erschließt einerseits zahlreiche Sachzeugen des sächsischen
Montanwesens, darunter z. B. das Lehr- und Forschungsbergwerk "Reiche Zeche" und "Alte Elisabeth",
den Eisenhammer Dorfchemnitz und den Frohnauer Hammer.

Eine Vielzahl spätgotischer Hallenkirchen (St. Wolfgangskirche, St. Annenkirche, St. Marien, Freiberger
Dom) Bauwerde der Renaissance und zahlreiche Dorfkrichen mit Kunstwerken der Architektur, Malerei, Bildhauerer und des Orgelbaus (Gottfried Silbermann) zeugen von dem ehemaligen Reichtum der
Bergbauregion.
Auch in der ehemaligen sächsischen Residenzstadt Dresden hatte der Erlös aus dem Silberbergbau
einen beträchtlichen Anteil an der Anlage der Kunstsammlungen und der Entstehung architektonischer
Denkmale.

Die Silberstraße bildet einen sehr guten Einstieg zum Kennen lernen des Erzgebirges. Die Straßen-
führung ist mit einem silbernen "S" gekennzeichnet und teilweise identisch mit der Deutschen Alleen-
straße.

Zahlreiche Veranstaltungen entlang der Silberstraße geben Einblick in Bergparaden, Weihnachts-
bräuche und die Volkskunde. Von Handwerk und Kunsthandwerk ist insbesondere das Schnitzen,
Klöppeln und das Zinngiesen sowie die Herstellung der weltbekannten Weihnachtspyramide, Nuss-
knacker, Krippen und Räuchermännchen zu nennen.

Weitere interessante Informationen dazu finden Sie auch unter:
www.silberstrasse.de

 

 

Brand-Erbisdorf - Bergstadt an der Silberstraße

Brand-Erbisdorf liegt im nordwestlichen Teil des Osterzgebirges zwischen den Tälern des Münzbaches
und der Großen Striegis (beides Nebenflüsse der Freiberger Mulde), etwa 5 km südlich der Kreisstadt
Freiberg. Durch die Stadt verläuft die Bundesstraße B 101, über welche man in nördlicher Richtung
Freiberg, sowie in südlicher Richtung Annaberg-Buchholz (ca. 50 km) erreicht.
Das Stadtzentrum liegt bei etwa 450 m über NN. Brand-Erbisdorf hat eine Fläche von 46,24 km² und
ca. 11.000 Einwohner.

Die Stadt gliedert sich in das Hauptgebiet Brand-Erbisdorf sowie in zwei Ortschaften , die jeweils aus
den Stadtteilen

St. Michaelis, Linda und Himmelsfürst sowie

Langenau, Gränitz und Oberreichenbach.

Die Ersterwähnung des Dorfes Erbisdorf datiert von 1209 (Erlwinesberg). Es ist anzunehmen, dass
das Dorf im Zuge der Rodungen und Besiedlungen vom Kloster Altzella aus in der Mitte des 12. Jahr-
hunderts entstand.

In der ersten Hälfe des 13. Jahrhunderts begann in Erbisdorf der Silberbergbau und auf dem benach-
barten Berg Brand entstand eine bergmännische Streusiedlung, die Herzog Georg der Bärtige im
Jahre 1515 zum Bergflecken erhob. 1620 erhielt Brand Marktrecht und 1834 Stadtrecht.

1952 wurde Brand-Erbisdorf Kreisstadt, dieser Status ging 1994 verloren, als der Landkreis Brand-Erbisdorf
aufgelöst und dem ehemaligen Landkreis Freiberg zugeordnet wurde. Seither ist die Stadt Große Kreisstadt.

 

Städtepartnerschaften

Dillingen an der Donau, Bayern

Jirkov (Görkau), Tschechien

Langenau, Baden-Württemberg


Sehenswürdigkeiten

Ev.-luth. Kirche: Die Pfarrkirche wurde nach einem Brand 1624 im gotischen Stil erneuert. Sie beherbergt
u. a. eine 1585 gefertigte lebensgroße Bergmannsfigur und eine Orgel (gebaut 1770 - 1774) von Gottfried
Oehme, einem Schüler Gottfried Silbermanns, dem weltbekannten Orgelbaumeister.

"Bartholomäusschacht". Die Bergbauschauanlage zeigt mittelalterliche Bergbau- und Fördertechnik.

Museum "Huthaus Einigkeit": Dort befindet sich das Stadtmuseum, welches über die Stadt- und Montan-
historie von Brand-Erbisdorf informiert.

Buttermilchtor: Das 1821 erbaute Buttermilchtor war Teil eines Kunstgrabensystems.


Durch die Stadt Brand-Erbisorf führt die Silberstraße. Östlich der Stadt, am Rande des Freiwaldes liegt
das Naturbad "Erzengler Teich", welches als Freibad dient. Mitten im Wald gelegen, gehört der Teich zum System der bergmännischen Wasserwirtschaft und auf ein Alter von etwa 450 Jahren verweisen. Die Wasserfläche zum Schwimmen beträgt 12.000 m².


Weitere Informationen finden Sie auch unter:

www. brand-erbisdorf.de

Reiche Silbererzvorkommen bildeten um Brand-Erbisdorf die Grundlage
für einen Jahrhunderte lang andauernden Bergbau. Die Lagerstätten
gehörten mit zu den reichsten Vorkommen in Sachsen.

Zum Erbe des Bergbaus gehörte eine einmalige Folgelandschaft mit
über 200 Halden, vielen Huthäusern, Stollenmundlöchern und das System
der bergmännischen Wasserwirtschaft mit Stauteichen und Kunstgräben.
Über 100 unterschiedliche Denkmale des Bergbaus werden mit dem
Bergbaulehrpfad rund um die Stadt berührt und erläutert.

Im Museum "Huthaus Einigkeit" in der Jahnstraße 14 wird der Weg des

Silbererzes von der Entstehung über den Abbau bis zum verhüttungs-
fähigen Produkt gezeigt. Bereichert wird die Ausstellung durch vielfältige
Objekte der Stadtgeschichte und des künstlerischen Schaffens der
Bergleute.
 
   
Zwei weitere Bergbauobjekte werden vom hiesigen Bergbauverein
betreut:
Als erstes die Bergbauschauanlage "Bartholomäusschacht", in der
der Besucher selbst Hand anlegen kann, um mittelalterliche Förder-
technik zu bewegen, oder die Möglichkeit zur Einfahrt in den Schacht
nutzen kann.
 
Zweitens gehört der mehr als 50 km lange "Thelersberger Stolln",
welcher über 300 Jahre das Wasser der Bergwerke ableitete, dazu.
Die ersten 100 m des interessanten Stollens können besichtigt werden.

Nach der endgültigen Einstellung des Silberbergbaues 1913 infolge

gesunkener Silberpreise wurden neue Industriezweige in Brand-
Erbisdorf heimisch.
Darunter waren mehrere Glaswerke und Firmen des Automobil- und

Maschinenbaus. So wurden in den 20-er Jahren die Elite-Personen-
kraftwagen hergestellt.
Während der Weltwirtschaftskrise stellte man die Pkw-Produktion ein.

 

Nicht nur die Silberstadt Freiberg lädt zum Entdecken und Bummeln ein.
Auch das Umland bietet viele interessante
Ausflugsziele für Alt und Jung.


Eine Attraktion ganz besonderer Art bietet das Silberbergwerk
"Reiche Zeche"
in Freiberg.

Hier kann man bei einer Untertagebefahrung die Arbeitswelt des
Bergmanns vom Mittelalter bis in unsere Tage hautnah erleben.
Eine reizvolle Ausstellung auf der "Reichen Zeche" ist das Drusen-
kabinett mit den schönsten Mineralstufen des Freiberger Bergbaus
und aus aller Welt. Im Außengelände ziehen Technik und Gruben-
bahnen die Blicke auf sich.
   
  Das STRACOLAND in Colmnitz - eine erzgebirgische Erleb-
niswelt.

Neben der Möglichkeit zum Kauf erzgebirgischer Holzkunst
kann man die Werkstatt und die Handmalerei besichtigen.
   
  Das Kloster Altzella (1162 - 1540) liegt ca. 2 km westlich
von Nossen.
Kunstgeschichtlich wertvolle Gebäude (Konversenhaus) und
Ruinen (Stiftskirche, Abtei, Schüttgebäude) in Verbindung mit
einem 3,5 ha großen romantischen Landschaftspark geben ein
Zeugnis mittelalterlicher Baukunst und Kultur.
   
  Hoch oben auf einem Felsvorsprung über dem Tal der Freiberger
Mulde erhebt sich das schon von weitem sichtbare
Renaissance-
Schloss Nossen.
Bestimmende Bauten dieser Anlage sind der Westflügel
(1554 - 1557 erbaut) mit Renaissanceportal und Wendelstein.
   
 

Im Oederaner Stadtpark findet man den weltältesten Miniaturpark
im Erzgebirge, den
Miniaturpark Klein-Erzgebirge.
Über 186 der schönsten und interessantesten Bauwerke
des Erzgebirges in maßstabsgetreuer, teilweise auch funk-
tionsfähiger Wiedergabe können auf 12.000 m² erwandert
werden.
Die detailgetreuen Modelle im Maßstab 1:25 sind nach erz-
gebirgischer Tradition aus Holz gefertigt.

Der Park feierte im Mai 2008 sein 75-jähriges Bestehen.
Als neustes Modell ist nun auch das Freiberger Schloss
Freudenstein zu sehen.
Fast 25 m² Holzplatten, 4,5 m² Plexiglas für die 530 Fenster
und die 21 Türen und Tore sowie 10,5 m² Blech für die Dach-
deckung wurden dafür verbaut.

   
  Frauenstein ist eine kleine malerische Stadt auf einer Hoch-
fläche im östlichen Erzgebirge.

Von der großen mittelalterlichen Burgruine (Hauptturm) hat
man einen ausgezeichneten Fernblick. Die Wehranlage diente
zur Sicherung der Grenze nach Böhmen, nachdem 1168 bei
Freiberg das erste Silber gefunden wurde.
Im zweiflügeligen Renaissanceschloss befindet sich ein Gott-
fried-Silbermann-Museum.
   
  Die Burg Kriebstein (ca. 14 km nordöstlich von Döbeln) ist
eine der am besten erhaltenen spätgotischen Burganlagen
Sachsens.
Sie besitzt u. a. eine original erhaltene Wandmalerei aus dem
15. Jahrhundert.
   
  Die Burg Scharfenstein wurde 1349/50 erstmals urkundlich
erwähnt. Der älteste Bauteil der Anlage ist der Bergfried.
Die Burg Scharfenstein beinhaltet eine einzigartige Sammlung
traditioneller und moderner Volkskunst aus dem Erzgebirge.
   
  Der Frohnauer Hammer in Annaberg-Buchholz.

Seit dem 15. Jahrhundert wurde der Frohnauer Hammer als
Getreidemühle, Scherenschmiede und Silberhammer genutzt.
Bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts wurden hier Werkzeuge
für den Bergbau und die Landwirtschaft hergestellt.
Bei einer Führung kann man unter anderem das historische
Hammerwerk mit der Vorführung eines Hammers und der
Blasebälge erleben.
   
  Schloss Augustusburg - Heute befinden sich im Schloss ein
Motorradmuseum mit über 170 Exponaten, das Museum für
Jagdtier- und Vogelkunde, das Kutschenmuseum und die Aus-
stellung zur Jagd und Hofhaltung.

Innerhalb einer Schlossführung können das Brunnenhaus und
die Schlosskirche besichtigt werden.
   
  Der beschaulich und wunderschön gelegene Kurort Seiffen
ist die Wiege der in aller Welt berühmten und einzigartigen
Holzkunst aus dem Erzgebirge.

Seit über 300 Jahren hat sie im Umkreis von Seiffen ihr
Zuhause, und die herrlichen Motive - vom Miniaturspiel-
zeug über den Nussknacker bis zur meisterhaft gestalteten
Weihnachtspyramide - verhalfen dieser Kunst zu Weltgel-
tung.

Das
Seiffener Freilichtmuseum sieht seine Aufgabe darin,
die Arbeits-, Wohn- und Lebenswelt des Erzgebirglers dar-
zustellen. In der Anlage sieht man eine typisch dörfliche
Streusiedlung.
   
 

Das größte Nussknackermuseum Europas befindet sich in
Neuhausen.

Hier sind ca. 3.550 verschiedene Nussknacker aus 28 Ländern
in drei zusammenhängenden Gebäuden auf 400 m² Fläche zu
sehen.

Der Größte hat die stattliche Höhe von 5,87 Meter und wurde
in das Guinnessbuch der Rekorde aufgenommen.

   
  In dem im Januar 2004 eröffneten WebMUSEUM in Oederan
werden auf fast 1.000 m² Webtechniken aus 6 Jahrhunderten,
Exponate aus der Heimatgeschichte sowie eine historische
Druckwerkstatt präsentiert.
   
 

Reinsbergs bekanntester Wanderweg ist die Grabentour.
Sie beginnt an der Wünschmann-Mühle in Krummenhenners-
dorf. Der Graben wurde im Zusammenhang mit dem Roth-
schönberger Stolln errichtet und führte beim Bau das Auf-
schlagwasser zum Betreiben der Bergwerksmaschinen heran.

Entlang des alten Grabens führt heute einer der schönsten
Wanderwege Mittelsachsens.

Er bietet Erholung und eine fast romantische Landschaft.

Eine Grabentour-Wanderung entlang der Bobritzsch ist zu
jeder Jahreszeit ein Erlebnis.

   
  Das Fahrzeugmuseum in Frankenberg hat sich zu einem
Mekka für Freunde historischer Technik entwickelt. Ange-
fangen vom historischen Framo-Dreirad, über verschiedene
Dreirad- und Vierrad-Entwicklungen sind Fahrzeuge bis hin
zum serienreifen Prototyp Barkas B 1110 und der letzte
Barkas-Transporter zu sehen.
   
  Lohnenswert ist auch ein Besuch des Mittelsächsischen Theaters
in Freiberg.
Der Theaterbau entstand in einem Bürgerhaus, das 1623 im Auftrag
des Amtspredigers von St. Nikolai entstanden war.
1790 wurde das Gebäude dann zu einem Theater umgebaut.
Das Ensemble des Mittelsächsischen Theaters ist stolz darauf, im
ältesten Stadttheater der Welt beheimatet zu sein.

1800 weilte der junge Carl Maria von Weber mit seinem Vater einige
Monate in Freiberg, und im Theater am Buttermarkt kam die erste
dramatische Komposition des 14-jährigen Komponisten zur Uraufführung
(Das "stumme" Waldmädchen).

Im Laufe der Zeit hat sich das Freiberger Theater immer weiter ausge-
breitet; dem einstigen Wohnhaus am Buttermarkt wurde das ganze
Häusergeviert Richtung Obermarkt, zwischen Buttermarkt, Weingasse,
Borngasse und Enger Gasse angeschlossen.

Für den Besucher bietet das Theater in seiner Architektur einen Quer-
schnitt durch die Jahrhunderte. Die Ecksteine und die versteckte Lage
in den engen Altstadtgässchen erinnern an die Ursprünge; der Zuschauer-
raum stellt sich in der neoklassizistischen Pracht des späten 19. Jahr-
hunderts dar, als der Architekt R. Börner sich am Dresdner Theaterbau
Gottfried Sempers orientierte und die stolzen Freiberger Stadtväter,
wenn auch in viel kleinerem Maßstab, dem Dresdner Hoftheater etwas
entgegensetzen wollten.

Die Foyers sind heute noch im schlichten Stil der 50-er Jahre gehalten.
Seitdem die dem Theater gegenüberliegende Nikolaikirche zu einer
Konzert- und Veranstaltungshalle wurde, ist hier ein kleines Kulturforum
entstanden.
   
  Das Brauereimuseum der Rechenberger Brauerei lädt am Fuße des
Erzgebirgskammes zu einem Ausflug in die Welt des Bieres ein.

 

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