Die Landeshauptstadt Dresden
ist eine Stadt mit vielen Gesichtern!



Dresden entstand aus einer slawischen Siedlung und wurde 1206
erstmals urkundlich erwähnt.
Von 1485 - 1918 war die Stadt Residenz der albertinischen Linie
des Fürstenhauses Wettin.

Während der Regierungszeit von Kurfürst August dem Starken
(1694 - 1733) blühte Dresden zur Kunstmetropole auf. Wertvolle
Sammlungen, z. B. die Gemäldegalerie und das Grüne Gewölbe,
entstanden.

Barocke Prachtbauten wie Zwinger und Frauenkirche prägten von
nun an das Stadtbild.

 

Das Albertinum

 

 



Blick auf die Altstadt

Im Februar 1945 wurde Dresden durch Luftangriffe
fast vollständig zerstört.

Als Landeshauptstadt Sachsens, Kunst-, Kultur- und
Hochschulzentrum ist Dresden dabei, dem Namen
"Elbflorenz" wieder gerecht zu werden.

Die Brühlsche Terrasse auf den Resten der Dresdner
Festungsanlage lädt zum Spazieren und Flanieren ein.

Die märchenhafte Schatzkammer des Grünen Gewölbes
lockt mit mehr als 3.000 Werken der Goldschmiede- und
Juwelierkunst.


 

Augustusbrücke und
Dreikönigskirche

 


 

Der Zwinger
Der berühmte Zwinger - Dresdens schönstes barockes
Bauwerk - befindet sich im unmittelbaren Zentrum der
Altstadt.

Das großartige Bauwerk wurde von Pöppelmann und
Permoser für Sachsens Kurfürst "August den Starken"
geschaffen und beherbergt u. a. das Kronentor, das
Nymphenbad mit Wasserspielen oder das Glockenspiel
mit seinen 40 Glocken aus Meißner Porzellan, die welt-
berühmte Galerie "Alte Meister" und die Rüstkammer.

 

Die Dresdner Semperoper gehört mit ihrer eindrucks-
vollen Architektur und den überaus prächtigen Innen-
räumen zu einem der schönsten Opernhäuser der Welt.

Umrahmt vom Italienischen Dörfchen, der Kathedrale,
Schloss und Zwinger erhebt sich das Bauwerk inmitten
der Dresdner Altstadt.

 

Die Semperoper

 

 

Innenhof des
Dresdner Schlosses
Vor etwa 700 Jahren wurde erstmalig eine Burg-
anlage erwähnt. Ende des 15. Jahrhunderts entstand
ein vierflügeliger Schlossbau.
In der Mitte des 16. Jahrhunderts wurde die Anlage
im Renaissancestil erweitert. Um die Jahrhundert-
wende wurde es im Stil der Neorenaissance anlässlich
der 800-Jahr-Feier des Hauses Wettin umgebaut.

Seit 1989 wird das Dresdner Schloss rekonstruiert.

 

Die Dresdner Frauenkirche stellt einen der Höhepunkte des protestantischen Kirchen-
baus in Sachsen und ein Meisterwerk des europäischen Barock dar.
Unter der Leitung des Dresdner Baumeisters George Bähr wurde der monumentale
Zentralbau zwischen 1729 und 1743 errichtet.
Über zwei Jahrhunderte hinweg prägte die "steinerne Glocke" der Kuppel selbstbewusst
das Dresdner Stadtbild.

Im Februar 1945 zerstört, wurde die eindrucksvolle Ruine zum Mahnmal gegen Krieg
und Zerstörung.
Im Jahre 1994 begann der Wiederaufbau der Frauenkirche. Unter Verwendung der
geborgenen Bauteile entsteht die Frauenkirche in "archäologischer Rekonstruktion"
neu - als Ort des Glaubens, der Hoffnung und der Begegnung - unterstützt mit umfang-
reichen Spenden aus vielen Ländern der Welt.

 

Mit dem Aufsetzen der Turmhaube und des Kuppelkreuzes ist der
äußere Aufbau abgeschlossen. Auch der Innenausbau geht plan-
mäßig voran. Am 30. Oktober 2005 erfolgte die feierliche Weihe
der Frauenkirche.

Parallel zum Aufbau der Frauenkirche starten der Wiederaufbau
des Dresdner Neumarktes und der die Frauenkirche umgebenden
Straßenzüge.

 

Architekt: Ratszimmermeister George Bähr (1666 - 1738) nach dessen Tod von den
Ratsbaumeistern Johann Gottfried Fehre und Johann Georg Schmid vollendet

 

  Wissenswertes zur Dresdner Frauenkirche
   

 
91 m hoher barocker Zentralbau über einem Grundriss in der Form
eines griechischen Kreuzes mit hoch aufragender Kuppel aus Sandstein
   

 
Nutzung: evangelische Kirche
   

 
1728 - 1743 - Errichtung der Frauenkirche
   

 
13. Febraur 1945 - Einsturz nach Bombenangriffen
   

 
4. Januar 1993 - archäologische Enttrümmerung
   

 
27. Mai 1994 - Wiederaufbau beginnt
   

 
21. August 1996 - Weihe der Unterkirche
   

 
2. Mai 2003 - Glockenweihe
   

 
13. April 2004 - Der letzte Stein wird gesetzt.
   

 
22. Juni 2004 - Turmhaube wird aufgesetzt
   

 
April 2005 - Orgel ist eingebaut
   

 
30. Oktober 2005 - Weihefeier der Frauenkirche
   
   

 
Masse der Laterne ca. 700 t
   

 
Besucherplattform der Laterne in 67 Metern Höhe
   

 
Gesamtstufenzahl beträgt 251
   

 
Masse des Kichenbauwerks: ca. 60.000 t - 28.000 m³
   

 
Masse der Kuppel ca. 8.300 t
   

 
Baukosten für den Wiederaufbau ca. 131 Mio. Euro
   

 
Höhe einschließlich Turmkreuz: 91,23 m
   

 
Breite (Nord/Süd): 41,96 m
   

 
Länge (West/Ost): 50,02 m
   

 
Außendurchmesser der Hauptkuppel: 26,15 m
   

 
Einbau aufgearbeiteter, im Trümmerberg geborgener Altsteine:
9% der Gesamtbaumasse
   

 
die neue Kern-Orgel hat 4 Manuale, 67 Register, 4.873 Pfeifen
(Kosten: ca. 1,8 Mio. Euro)
   

 
verlegte Elektroleitungen und -kabel: 85.000 m
   

 
Sitzplätze im Kirchenraum: 1.835 Plätze
   

 
insgesamt wurden 360.000 Steine verwendet, davon 3.634 Oringal-
steine aus den Trümmern der Außenwand

 

 

Die ehemalige Katholische Hofkirche wurde 1980
als Kathedrale geweiht.


Sie beherbert die größte Silbermannorgel, die zugleich
das letzte Werk des Meisters Gottfried Silbermann ist.

 

Katholische Hofkirche

 

 

Fürstenzug
Der Fürstenzug ist ein 101 m langes Wandbild,
das die Fürsten des Hauses Wettin zeigt.

Es wurde aus Meißner Porzellankacheln herge-
stellt.

 

Die wohl spektakulärste Brücke Dresdens ist wohl
das "Blaue Wunder". Von 1891 bis 1893 errichtet,
galt die Stahlfachkonstruktion der Hängebrücke
zwischen Loschwitz und Blasewitz als technisches
Wunderwerk. Ihren Namen verdankt die Brücke dem
hellblauen Anstrich.

 

 

Einen Stadtführer mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Landeshauptstadt Dresden
können Sie
hier herunterladen.

 

Die Sächsische Schweiz

Die Baseibrücke in der Sächsischen Schweiz verbindet das Basteimassiv und die Felsenburg
Neurathen. 1850/1851 wurde sie aus Sandstein erbaut, bestand jedoch ursprünglich aus Holz.
Die rasant anwachsenden Ausflüglerscharen machten den steinernen Neubau erforderlich und
so gilt die historische Brücke auch als erstes Bauwerk Europas, das ausschließlich für touristische
Zwecke errichtet wurde.

 


Das Elbsandsteingebirge ist ein einzigartiges
Meisterwerk der Natur. Imposante Gegensätze,
klaffende Schluchten, majestätische Tafelberge,
bizzare Felsformationen, märchenhafte Wälder
und rauschende Gebirgsbäche verleihen dem
Landschaftsgebiet eine atemberaubende Schön-
heit.

Um die einzigartige Natur zu schützen, wurde
1990 der Nationalpark Sächsische Schweiz ge-
gründet. Sein weithin sichtbares Wahrzeichen ist
die 43 Meter hohe Felsnadel Barbarine, die der
Sage nach eine verwunschene, zu Stein erstarrte
Jungfrau ist.

Die Region der Sächsischen Schweiz zählt zu
den markantesten und schönsten Klettergebieten
der Welt. Ihre unglaublichen Dimensionen, das
Ensemble aus kleineren Felsen und imposanten, großen Gipfeln bieten eine fast unerschöpfliche
Vielfalt für Kletter- und Wanderfreunde.

Auf der Felsenbühne Rathen, Sachsens
größter Naturbühne, führt die Landesbühne
Sachsen von Mai bis September vor male-
rischer Kulisse Opern, Theaterstücke und
Musicals auf.
Zum festen Repertoire gehören der "Frei-
schütz" von Carl Maria von Weber und
Karl-May-Stücke.
Die Naturbühne zählt zu den schönsten
Europas.


Die Festung Königstein
Die Festung Königstein ist seit ihrer ersten ur-
kundlichen Erwähnung 1241 ein einzigartiges
Zeugnis jahrhundertelanger Festungsbaukunst.
In ihrer 750-jährigen Geschichte diente sie
militärischen Zwecken, als Zufluchtsort der
sächsischen Landesherren, sicherer Aufbe-
wahrungsort von Kunstschätzen, Kriegsge-
fangenenlager und gefürchtetes Staatsge-
fängnis und sogar als Filmkulisse.
Seit 1955 können Besucher die Festung als
Freilichtmuseum besichtigen.
Ob Brunnenhaus, Alte Kaserne oder die älteste
sächsische Garnisonskirche: Überall ist der
Hauch der Geschichte spürbar.

 


Sehenswertes in der Umgebung von Dresden

 

  Ein besonderes Erlebnis ist eine Fahrt mit dem Schaufelrad-
dampfer
auf der Elbe. Vorbei an den Weinbergen bis Meißen
oder elbaufwärts in die Sächsische Schweiz.
   
  Zu den schönsten Sehenswürdigkeiten der Dresdner Umgebung
zählt die Schlossanlage Moritzburg.
Als Jagdschloss im 16. Jahrhundert von Herzog Moritz errichtet,
erhielt Schloss Moritzburg unter August dem Starken seine heutige
barocke Gestalt.

Auf
Schloss Moritzburg befindet sich eine der bedeutendsten
Jagdtrophäensammlungen der Welt.
   
  Der Barockgarten Großsedlitz gilt als großartigster Garten
August des Starken.
Wo einst die "große Gesellschaft" feierte und lustwandelte,
bietet sich dem Besucher heute Schönheit in Ruhe und Ent-
spannung.
   
  Meißen - dieser Begriff ist nicht nur mit dem weltberühmten
Meißner Porzellan verbunden. Meißen, im sächsischen Elbtal
malerisch gelegen, ist eine ehrwürdige 1000jährige Stadt, die
jedes Jahr viele Touristen anzieht.

Mit dem reingotischen
Meißner Dom, der Albrechtsburg und
den Kurienhäusern bietet der Burgberg einen reizvollen An-
ziehungspunkt für kulturhistorisch Interessierte und einen herr-
lichen Ausblick auf die Elblandschaft, die Weinberge und die
mittelalterliche Stadt.

Seit 1710 hat die
Staatliche Porzellan-Manufaktur hier
ihren Sitz. Bis zum heutigen Tag werden hier Gebrauchs- und
Zierporzellane in manueller Fertigung hergestellt. Wie eh und
je sind die "Blauen Schwerter" ihr berühmtes Warenzeichen.
   
  Das Schloss Diesbar-Seußlitz ist ein Barockschloss mit Kirche,
das im 18. Jahrhundert erbaut wurde.
Zauberhaft ist auch der angrenzende Park mit seinen kugel-
und kegelförmig geschnittenen Taxusbäumen und den Sand-
steinskulpturen von Balthasar Permoser.
   
  Im weitläufigen Schlosspark Pillnitz beeindruckt die Sammlung
botanischer Kostbarkeiten, u. a. die rund 230 Jahre alte, im milden
Klima des Elbtals gedeihende Kamelie, eine Seltenheit in Europa.
   
  Radebeul ist die Stadt der Gärten, des Weines und des Schrift-
stellers Karl May.


Das
Karl-May-Museum in Radebeul war einst der letzte Wohnort des
Dichters, der 1912 starb. In dem Haus, dass er "Villa Shatterhand" nannte,
lebte er seit 1896. Im Garten steht zudem ein von Mays Witwe errichtetes
Blockhaus, die "Villa Bärenfett".
In einem Anbau hatte man 1928 das Museum mit einer Indianerausstellung
eröffnet. Seit 1985 wird auch die "Villa Shatterhand" als Museum genutzt
und ist zudem Sitz der Karl-May-Siftung.
   
 

Das Elbsandsteingebirge liegt im äußersten Südosten der Bundes-
republik, wenige Kilometer von der Landeshauptstadt Dresden
entfernt, zwischen dem Erzgebirge und dem Lausitzer Gebirge.
Der deutsche Teil trägt den Namen "
Sächsische Schweiz" und
umfasst etwa 368 m².

Das Elbsandsteingebirge ist eine in Europa einmalige Erosions-
landschaft der Kreidezeit. Heute ist ein Großteil der faszinieren-
den Landschaft als Nationalpark geschützt.

Zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Sächsischen Schweiz gehören
der 200 m hohe Basteifelsen und die nie bezwungene Festung
Königstein. Die Bezeichnung "Sächsische Schweiz" kreierten
übrigens vor rund 230 Jahren die schweizer Adrian Zingg und Anton
Graff, die als Lehrer an der Dresdner Kunstakademie wirkten.
Noch heute ist ihr "Malerweg" einer der schönsten Wanderwege
Deutschlands.

Daneben bietet
Pirna als Tor zur "Sächsischen Schweiz" eines der
schönsten Renaissance-Stadtbilder Sachsens.


Festung Königstein

Über 750 Jahre haben die Festung zu einem eindrucksvollen Denk-
mal werden lassen. Das 9,5 ha große Felsplateaus (1,7 km lange
Rundweg mit faszinierendem Ausblick auf die Sächsische Schweiz)
beherbergt unterirdische Befestigungsanlagen und mehr als 30
Bauweke - so u. a. den 152,5 m tiefen Brunnen, die Garnisionskirche
und die Friedrichsburg mit der "Tischlein-deck-dich"-Tafel.

   
  Kabarett-Liebhaber kommen in der Dresdner Herkuleskeule auf ihre
Kosten - weitere Infos finden Sie unter:
www.herkuleskeule.de
   
  Einen Besuch wert ist auch die Miniaturparkanlage Kleine Sächsische
Schweiz
in Dorf Wehlen.

 

Diese aufregende Stadt mit ihrem sich ständig wandelnden Gesicht, bietet jede
Menge Möglichkeiten Neues zu entdecken, zu erleben und zu genießen.

Im schönen "Elbflorenz" begegnet Ihnen lebendige Geschichte auf Schritt und Tritt und
verbindet sich mit der Gegenwart zu einer harmonischen Einheit.

 

Startseite

Sachsen

Städte und Gemeinden 

Geschichtliches

Persönlichkeiten

Erzgebirge

ehemaliger Landkreis Freiberg

Landkreis Mittelsachsen
 Weihnachten im Erzgebirge  Erzgebirgische Küche

Freiberg

Tharandter Wald

Hetzdorf 

 Fliegen

 Veranstaltungstipps

Interessante Links